In Bitcoin 2019 investieren? 3 Gründe für Einsteiger

Sollte man in Bitcoin investieren? Suche ich bei Google nach „Bitcoin kaufen“, erhalte ich 11,9 Millionen Ergebnisse. Für das Thema „in Bitcoin investieren“ erhalte ich 1.600.000 Suchanfragen. Zudem ist sind laut einer Postbankstudie 30 % der Deutschen an einer Vermögensanlage in bitcoin interessiert. Da stellte sich für mich die Frage: Lohnt es sich für Einsteiger, trotz schwankender Kurse und einem Kursabsturz in Bitcoin zu investieren? Nachfolgend gebe ich Ihnen deshalb drei Gründe, um diese Frage mit „Ja!“ zu beantworten.

1. Die fantastische Entwicklung

2008 wurde unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto ein Konzept für ein digitales Zahlungssystem mit der Bezeichnung bitcoin veröffentlicht. Im Jahr darauf ging eine entsprechende Software im Internet an den Start, damit waren die ersten bitcoins „geboren“.

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Dümpelte das digitale Geld zunächst weitgehend unbeachtet vor sich hin – nur eine eingeweihte Internet-Gemeinde machte davon Gebrauch -, haben bitcoin etwa seit 2014 eine bemerkenswerte Entwicklung hingelegt. Geradezu fantastisch mutet die Kursexplosion im Jahr 2017 an. Kurz vor Weihnachten 2017 notierte ein Bitcoin bei fast 20.000 US-Dollar. Mittlerweile hat sich der Kurs mehr als halbiert. Er hält damit aber immer noch ein kaum für möglich gehaltenes Niveau. 2019 in Bitcoin zu investieren ist also nach wie vor aktueller denn je.

2. Eine Währung aus kryptographischen Daten

Im Unterschied zu anderen Währungen sucht man bei Bitcoin Noten und Münzen vergeblich. Das Geld besteht aus verschlüsselten (= kryptographischen) Daten. Deshalb wird häufig von Krypto-Geld oder Krypto-Währung gesprochen. Zahlungstransaktionen finden ausschließlich elektronisch statt. Noch etwas unterscheidet Bitcoin von „normalen“ Währungen. Es gibt keine Zentralbank, die die Geldmenge beeinflusst. Das Geld wird vielmehr „aus dem System heraus“ generiert. Die maximale Bitcoin-Menge ist auf 21 Millionen Einheiten begrenzt.

Es überrascht nicht, dass viele Notenbanken Bitcoin bis heute eher kritisch, zumindest skeptisch bewerten. Schließlich stellt die Technologie ein Stück weit die Funktion der Banken in Frage – umso mehr, je größer die Akzeptanz und Verbreitung ist. Und diese wächst praktisch tagtäglich.

3. Keine Zentralbank entscheidet über den Wert

Die Unabhängigkeit von Zentralbank-Einflüssen wird vielfach als Vorteil von Bitcoin gesehen. Fast alle maßgebenden Notenbanken – die amerikanische Fed, die EZB, die Bank of Japan u.a. – haben in den vergangenen Jahren eine „Politik des lockeren Geldes“ betrieben und ihre Geldmengen kräftig ausgeweitet, um die Wirtschaft anzukurbeln. Langfristig schadet das jedoch der Geldwertstabilität. Bitcoin ist in dieser Hinsicht manipulationsfrei.

Hier entscheiden alleine Knappheit, Akzeptanz sowie Angebot und Nachfrage über den Wert.

Dabei sind auch „klassische“ Währungen keineswegs „sicher“. Der Euro zum Beispiel leidet nach wie vor an grundlegenden Geburtsfehlern. Die starken Ungleichgewichte im Euro-System sind eine latente Gefahr und ob es gelingen wird, die Probleme der europäischen Gemeinschaftswährung wirklich nachhaltig zu lösen, steht angesichts divergierender Interessenlagen in den Sternen.

2019 in Bitcoin investieren? Unser Fazit

Vor diesem Hintergrund macht es Sinn, Bitcoin-Investments ins Vermögensportfolio aufzunehmen. Folgende Gründe sprechen dafür:

  • Bitcoin ist unabhängig von Notenbanken und Regierungen
  • Die Bitcoin-Technologie sorgt für dauerhafte Knappheit beim Angebot. Dadurch werden weiter steigende Kurse wahrscheinlich. Einzelne Experten sehen bei Bitcoin sogar ein Potential bis 90.000 Dollar
  • Bitcoin gehört keinem Unternehmen und ist dezentral organisiert. Das macht es extrem unanfällig gegenüber äußeren Bedrohungen

Wer Bitcoin in sein Portfolio aufnimmt, sollte mit Schwankungen kalkulieren. Mit auf längere Sicht ausgelegten Investments wird das Risiko geringer und kalkulierbarer. Wir sind beispielsweise sogenannte „Longterm“, also Langzeit-Investoren. Psychologisch sind daher folgende Eigenschaften hilfreich: Der Mut, neue Wege zu beschreiten, eine gewisse Risikofreudigkeit, aber auch die Fähigkeit, Ruhe und einen kühlen Kopf zu bewahren. Und natürlich die Rationalität, nicht alles auf eine Karte zu setzen. Wie letztes Jahr ist das in Bitcoin investieren auch 2019 eine langfristige Angelegenheit.

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