Bitcoin Exchanges – 4 Gründe warum sie riskant sind

Die Blockchain, Kryptowährungen und insbesondere Bitcoin Exchanges, also Handelsplattformen für bitcoin, standen in den letzten Monaten oft in der Kritik, gegenüber Hackerangriffen anfällig zu sein. In dieser Artikel-Serie werden fundamentale Risiken im Zusammenhang mit dem Handel von Kryptowährungen vorgestellt und welche Aspekte es im Hinblick auf die Sicherheit zu beachten gilt. Dabei ist maßgeblich zwischen den verschiedenen Angriffsarten und Zielen der Hacker zu unterscheiden.

Es ist bis heute kein Fall bekannt, bei dem die Blockchain, also die Technologie hinter den Kryptowährungen gehackt wurde. Es wurden immer verwundbare Schnittstellen (z.B. Handelsplattformen) zwischen der Blockchain und der realen Welt angegriffen, um digitale Währungen zu stehlen. Nicht nur eine gehackte Handelsplattform kann zum Verlust von Kryptowährungen führen. Besonders bei der Verwaltung von Passwörtern und privaten Schlüsseln können gravierende Fehler passieren, die im schlimmsten Fall zum Verlust der eigenen Investitionen führen können.

1. Nicht die Blockchain als Technologie ist anfällig gegenüber Hackerangriffen – Bitcoin Exchanges sind es

Im digitalen Zeitalter werden die klassischen Bankräuber durch Hacker abgelöst. Das Vorgehen nach dem Prinzip: Rein in die Bank, Tresor knacken, Geld einsacken und schnell die Flucht ergreifen war einmal. Die unwiderruflichen Transaktionen und die Pseudonymität vieler Kryptowährungen machen digitale Währungen zu beliebten Angriffszielen für viele Hacker.

2. Verheerendster Angriff war 2011 auf die Plattform Mt Gox

Der größte und verheerendste Hackerangriff fand im Jahr 2011 statt und wurde auf die Bitcoin Handelsplattform Mt Gox ausgeführt. Bei diesem Hackerangriff wurden insgesamt 744.408 BTC gestohlen. Bei einem weiteren Hackerangriff auf die Handelsplattform SheepMarket wurden Bitcoins im Wert von umgerechnet fast 60 Millionen US Dollar entwendet. Die Gerüchte, dass es sich bei dem Hack um einen Insider-Job gehandelt haben soll, stellten sich erst vor Kurzem als falsch heraus.

3. Bitcoin Exchanges in zentralisierter Form sind für die Lagerung ungeeignet

Die Hacker offenbarten sogar die Sicherheitslücken und zeigten damit auf, wie mangelhaft die Schutzmechanismen der Handelsplattform waren. Allgemein lässt sich festhalten, dass es Hackern immer wieder gelingt, erfolgreiche Angriffe auf verschiedene Exchanges durchzuführen.

Egal ob Hackerangriff oder Insider-Job, Bitcoin Exchanges in der aktuellen und somit zentralen Form sind gänzlich ungeeignet für die langfristige Lagerung von Kryptowährungen.

4. Zentralisierte Börsen stellen ein attraktives Ziel für Kriminelle dar

Das Problem:

Das momentan fundamentale Problem der zentralisierten Handelsplattformen ist, dass die privaten Schlüssel lokal auf den Servern der Handelsplattform gespeichert werden und somit ein attraktives Ziel für Hacker darstellen.

Um einen Totalverlust der eigenen Investitionen zu vermeiden und unabhängig von Bitcoin Handelsplattformen zu sein, ist es notwendig in den Besitz des privaten Schlüssels zu gelangen.

Sind Sie im Besitz Ihrer privaten Schlüssel? Haben Sie volle Kontrolle über Bitcoins & Co. ?

Erfahren Sie im nächsten Artikel, welche Möglichkeiten es gibt, um Ihre Kryptowährungen auf einem hohen Sicherheitsniveau zu verwahren.

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