Andreas M. Antonopoulos und die Freuden internationaler Banktransfers?

Andreas Antonopoulos Beitragsbild

Andreas M. Antonopoulos und die Freuden internationaler Banktransfers. Heute nutze ich die Reichweite, die Cryptoinvestments bietet und teile ein gutes Beispiel mit Dir. Es zeigt, wie umständlich internationale Banktransfers laufen.

Wie bin ich auf Andreas M. Antonopoulos gestoßen?

Auf Andreas M. Antonopoulos bin ich über persönliche Empfehlungen gestoßen. Denn tatsächlich ist es bei einem noch jungen Markt wie Bitcoin nicht so einfach, gute Quellen zu finden. „Internet of Money – A collection of Talks by Andreas M. Antonopoulos“ ist eines von den guten Büchern. Das Werk ist eine Sammlung von Reden, die Andreas gehalten hat. Es gibt 2 Bände, Volume one und Volume two. Mittlerweile gibt es auch eine deutsche Übersetzung. Hier sind die wichtigsten Links aus meiner Sicht.

Die Freuden internationaler Banktransfers?

Die spannende Textstelle habe ich von Seite 92 des englischen „The Internet of Money“ entnommen und frei übersetzt. Die Spiegelstriche bzw. Bulletpoints stehen für den entnommenen Text und sind Andreas frei übersetzte Wortlaute. Wo es mir wichtig erschien, zitiere ich direkt.

  • Ich wurde von der Deutschen Bundesbank eingeladen, um dort zu sprechen.
  • Für diese Rede bezahlten Sie mich, allerdings wussten sie nicht, wie sie mit Bitcoin umgehen.
  • Normalerweise aber werde ich mit Bitcoin bezahlt. In diesem Fall einigten wir uns auf einen Bank-Transfer.

Wie lange dauerte der Bank-Transfer an Andreas M. Antonopoulos?

  • Der Transfer hat 16 Tage gedauert.

Kommentar von Jannik: Ich frage mich, wie das passieren kann. In einem Zeitalter, wo ich eine Nachricht von Hannover nach Los Angeles per E-Mail binnen Sekunden/Minuten versenden kann? Schauen wir, wie die Geschichte weitergeht.

Die Sache mit der SWIFT Nummer

  • Als erstes, haben sie nach meiner Kontonummer gefragt.
  • Am nächsten Tag sagten sie mir, sie bräuchten die SWIFT Nummer.
  • Zu dem Zeitpunkt hatte meine Bank geschlossen, also konnte ich nicht an die SWIFT Nummer herankommen.

Die Sache mit den Öffnungszeiten

  • Den darauffolgenden Tag hatte ich die SWIFT Nummer und sendete sie zu den Deutschen.
  • Zu dem Zeitpunkt hatte ihre Bank geschlossen.
  • Am nächsten Tag benutzten sie die SWIFT Nummer und entdeckten: Oh, es ist die falsche Nummer.
  • Es war die SWIFT Nummer für US-Dollar, nicht für Fremdwährungen.
  • Also sendeten sie mir eine E-Mail, aber zu diesem Zeitpunkt hatte wiederum meine Bank geschlossen.
  • Am darauf folgenden Tag habe ich die andere SWIFT Nummer besorgt und den Deutschen gesendet.
  • Zu dem Zeitpunkt hatte ihre Bank wiederum geschlossen.

Kommentar von Jannik: Sehr merkwürdig. Erinnert mich an den Filmklassiker „Und täglich grüßt das Murmeltier“.

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Die Sache mit dem Vertrauen

Die Merkwürdigkeiten gehen weiter:

  • Schließlich sendeten sie mir Ihre Bankverbindung.
  • Meine Bank warf einen Blick auf die Bankverbindung und sagte:

Bundesbank. Haben wir nie von gehört. Klingt merkwürdig. Wir frieren das Geld für 14 Tage ein. Nur für den Fall, dass die Transaktion platzt.

Was sagt Andreas M. Antonopoulos dazu?

  • Dies ist die drittgrößte Zentralbank der Welt. Es ist die Deutsche Bundesbank. Die lassen keine Schecks platzen.

Die Sache mit den Gebühren

Okay, hier kommt der Teil, der mich (Jannik) persönlich verwundert. Wirklich sehr stark verwundert. Mich auch an meinem englisch zweifeln lässt, weil ich nicht so recht verstehe, dass so etwas passieren kann. Schauen wir uns weiter an, was Andreas M. Antonopoulos erlebte.

  • 14 Tage später – nun kommt der großartige Teil – verkündete meine Bank folgendes:
  • „Das Geld wurde zurückgehalten. Das ist nun freigegeben.“
  • Meine Bank hat mir 80 US-Dollar des Gesamtbetrags ausbezahlt, welcher ursprünglich eine vierstellige Höhe hatte.

In der Textstelle klingt Andreas M. Antonopoulos erschüttert. Schauen wir weiter:

80 Dollar. Warum 80? Was zur Hölle ist das? Was soll ich denn damit? Behaltet einfach alles. Wollt ihr mich reizen? Das ergibt für mich keinen Sinn.

Habe ich mich verlesen?

Einige Fragen an Dich, weil mich die Geschichte wirklich in Erstaunen versetzt:

  • Hat Andreas M. Antonopoulos wirklich nur 80 US-Dollar seines Honorars erhalten?
  • Wurde der Rest von der Mühle des Bankwesens verschluckt?
  • Kann das wirklich sein?

Wir hatten das auch schon mal in einem Artikel zum Thema „Bitcoin, wohin geht die Reise?“ thematisiert:

  • Werden unsere Kinder das bestehende Geldsystem nicht als total antiquiert betrachten?
  • Werden die Jugendlichen nicht mit dem Kopf schütteln, wenn sie etwas wie Geschäftszeiten einer Bank erleben?

Ist Bitcoin eine Lösung für ein ineffektives Geldsystem?

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