Ist der Bitcoin Preis vorhersagbar?

Schauen wir uns heute eine der wichtigsten Kennzahlen an, die ein Indikator für den Bitcoin-Preis ist. Sein könnte. Wir finden raus, ob es sich eher um ein „Sein könnte“ oder ein „Es ist ein Indikator“ handelt.

Das ganze große Fragezeigen bei mir

Wochen-, nein Monatelang habe ich immer wieder von dieser einen Kennzahl gehört. Sie hat mit Rechenleistung zu tun. Mir hat das ganze jedenfalls immer ein Fragezeichen über den Kopf gezaubert. Bis ich vermutet habe, dass Suchanfragen bei Google mit der Bitcoin Preisentwicklung zusammenhänge. Aber eher so Bitcoin steigt, Suchanfragen steigen.

Heute schauen wir uns einen Indikator an, der es in sich hat. Der Prognosepotential für den Preis hat.

Ist die Preisentwicklung vorhersagbar?

Dazu muss ich einen kurzen Abstecher machen: Bitcoin werden nicht einfach so aus dem nichts erschaffen. Das ist ganz wichtig zu verstehen. Sie sind nicht virtuell. Es muss eine sehr große Rechenleistung bereitgestellt weren, um neue Bitcoin zu berechnen.

https://de.cointelegraph.com/news/max-keiser-new-bitcoin-network-hash-rate-high-suggests-price-is-next

Wie hängt der Indikator mit der Preisentwicklung zusammen?

„Die Kursentwicklung folgt der Hashrate und die Hashrate klettert seit 9 Jahren unaufhörlich nach oben.“

Die innere Logik dieser Argumentation ist, dass eine höhere Hashrate gleichbedeutend mit einer sichereren Blockchain ist, was wiederum das Vertrauten der Anleger erhöht und damit auch den Kurs in die Höhe treibt. Keiser ist also der Überzeugung, dass sich der Bitcoin-Kurs gemäß den Fundamentaldaten, also den grundlegenden Rahmenbedingungen der Bitcoin-Blockchain, entwickeln wird.

Ein Indikator für Bitcoins’s Stabilität?

Die Hashrate einer Kryptowährung, die oftmals auch als Hash-Power oder Rechenleistung bezeichnet wird, ist ein Maßstab für die Anzahl der Berechnungen, die eine Blockchain pro Sekunde durchführen kann. Eine höhere Hashrate bedeutet dementsprechend, dass der Wettbewerb zwischen den Krypto-Minern höher ist, was wiederum die insgesamt verfügbare Rechenleistung erhöht. Gleichsam erhöht sich damit auch die benötigte Rechenkraft, um eine sogenannte 51%-Attacke ausführen zu können, was die Bitcoin-Blockchain umso sicherer macht.

Die Tatsache, dass die Hashrate von Bitcoin in diesem Sommer immer wieder neue Rekordwerte erreicht hat, ist ein positives Zeichen, da Experten und Anleger daran die „Gesundheit“ der Blockchain ablesen können, wodurch auch der Kurs beflügelt werden könnte, wenn es nach der Argumentation von Keiser geht. Ein neuer Rekordkurs wäre dann nicht mehr in allzu weiter Ferne.

Wird der Anreiz für die Miner weniger?

Derweil steht für Bitcoin im Mai 2020 die Halbierung der sogenannten Block-Belohnung an. Mit diesem Schritt wird absichtlich das Wachstum der Umlaufmenge reduziert, was wiederum das Angebot im Verhältnis zur Nachfrage abschwächen und somit den Kurs nach oben treiben wird.

Allerdings befürchten einige Stimmen, dass damit auch die Teilnahmebereitschaft der Krypto-Miner drastisch gesenkt wird, da deren geldwerte Belohnung schlichtweg halbiert wird. Hieraus könnte ggf. resultieren, dass die Hashrate erstmals wieder fällt, wenn es tatsächlich weniger Miner geben sollte.

Charlie Lee, der Gründer von Litecoin (LTC), hatte vor wenigen Wochen eine ähnliche Befürchtung für die jüngste Halbierung von Litecoin in den Raum gestellt, allerdings ist die Hashrate der Kryptowährung momentan noch genauso stark wie zuvor.

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2,“bitcoin kurs entwicklung“,210,“1,80€“,15,18
3,“bitcoin kurs prognose 2019″,140,“1,81€“,32,15
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